Auf Schalke standen die Sterne in der Hinrunde günstig. Doch die ist noch lange keine Garantie dafür, dass auch die Rückrunde mit Erfolg gesegnet ist. Und das muss sie auch nicht, beteuerte Schalke-Boss Matthias Tillmann (42) im Interview mit der „Deutschen Presseagentur“.
Die gegenwärtigen 37 Punkte auf dem Konto der Königsblauen sind zwar schmeichelhaft, können allerdings auch Druck in die Rückrunde bringen. Dabei ist dieser gar nicht nötig, denn zehn weitere Jahre in der 2. Bundesliga wären für manche Akteure anscheinend überhaupt kein Problem.
Miron Muslić als Wundertrainer vom FC Schalke 04
Der 43-jährige S04-Coach Miron Muslić steht bei den Schalke-Verantwortlichen hoch im Kurs. Auch Tillmann schwärmte von dem Bosnier in den höchsten Tönen gegenüber der „Deutschen Presseagentur“.
„Er hat eine absolute Klarheit. Er weiß genau, was er will. Und er hat Mut. Er redet nicht nur, sondern er macht“, erzählte er.
Doch Muslić ist nicht nur ein Mann, der Dinge anpackt und einen klaren, eigenen Spielstil verfolgt. Mit seinen Mitmenschen hat er ein ebenfalls grandioses Händchen, was ihn bei seinem Team so beliebt macht.
Der Cheftrainer genießt die wichtigste Rolle in einem Verein. Er hat den größten Hebel zur Verfügung. Und wenn dieser betätigt wird, kann das ein riesiges Feuerwerk entfachen, so wie es beim FC Schalke 04 der Fall ist.
Aufstiegsdruck? Nur indirekt
Grundsätzlich ist es nicht notwendig, in die 1. Bundesliga zu hetzen. Ein verpatzter Aufstieg wäre kein Weltuntergang, und laut Tillmann könnten die Gelsenkirchener auch zehn weitere Jahre in der 2. Liga kicken.
Allerdings würde es jährlich schwieriger werden, die notwendigen finanziellen Mittel für den Kampf um den Aufstieg in die 1. Liga aufzubringen. Einen direkten Aufstiegsdruck von einigen Akteuren auf Schalke gibt es nicht, doch der Sprung in die oberste Klasse sollte trotz allem nicht aus den Augen verloren werden – selbst wenn es noch eine weitere Saison dauern sollte.
