Miron Muslić (43) wird aktuell aufgrund seiner Erfolge auf Schalke immens gelobt. Sein Spielstil hat Königsblau von der Tabellenmitte an die Tabellenspitze befördert.
Doch für einige Spieler könnte der Matchplan des S04-Cheftrainers nicht passen. Wie sieht es mit Zaid Tchibara aus, der jüngst von seinem Kreuzbandriss zurückkehrte?
Schalke 04: Sind Muslić und Tchibara ein Match?
Der Youngster Zaid Tchibara (19) trainierte am Sonntag (4. Januar) eifrig mit, kassierte allerdings auch harsche Worte vom Trainer höchstpersönlich.
Tchibara hatte sich das Kreuzband gerissen und steht nun wieder zur Verfügung, um die bröckelnde Offensive der Königsblauen zu stärken. Umso stärker wirft Muslić ein Auge auf den Angreifer.
Beim gestrigen Training machte der 19-jährige Stürmer einen Fehler auf dem Kleinfeld. Er ging ins Dribbling, statt direkt zum Torabschluss überzugehen. Beim Coach stieß das umgehend sauer auf: „Aus 14–15 Metern schießt du drauf – ohne nachzudenken. Du bist Stürmer!“, schrie er über den Platz.
Schwerpunkt: Offensive!
Die nächste Ansage in Richtung Tchibara ließ nicht lange auf sich warten. „Du hast die Chance zum Schießen, aber schlägst einen Haken. Das ist hier keine U19. Nimm es an!“, rief er erneut zum 19-Jährigen.
Grund für die Ansagen sei der neue Schwerpunkt, den der Coach vom FC Schalke 04 setze. Mit nur zehn Gegentreffern in der Hinrunde haben die Gelsenkirchener die stärkste Defensive. Doch die Offensive lässt zu wünschen übrig. Hier gesellen sich die Königsblauen schon fast an den letzten Platz mit gerade einmal 22 Toren.
Im Vergleich: Elversberg hat 31 Tore, Darmstadt 29 Tore und Paderborn 28 Tore.
Nach den harten Worten folgte Lob. Der Bosnier Miron Muslić ist bekannt für sein Herz, seine Lautstärke und seine Leidenschaft. Und genau die haben sich die Schalke-Fans so sehr gewünscht. Und mit Sicherheit wird auch ein talentierter Youngster wie Tchibara von einem Trainer wie Muslić profitieren. Wir werden es in der Rückrunde sehen.
