Sie sind sich alle einig und Daniel Peretz darf den Hamburger SV verlassen. Das zumindest berichten einige Medien, unter anderem das „Hamburger Abendblatt“. Sein Streik am Samstag und auch am Sonntag hat demnach gefruchtet und der HSV ist weich geworden. Der Ersatzkeeper hatte mehrmals gesagt das er nicht mit der Mannschaft trainieren will, sondern allein, individuell.
Peretz, der HSV und auch sein neuer Klub FC Southampton sollen sich einig sein – dem FC Bayern München ist es in dem Fall nur recht. Ihr Keeper könnte in Zukunft zu mehr Spielpraxis kommen wenn der Nationaltorhüter aus Israel mehr Spiele absolvieren kann.
Duell unter Torhütern beim Hamburger SV
Erst im Sommer wechselte er mit großer Hoffnung nach Hamburg, endlich mehr Spiele, doch das Duell gegen Daniel Heuer Fernandes hatte Peretz schnell verloren.
Es wäre mittlerweile der zweite Abgang innerhalb weniger Tage. Jonas Meffert wechselte am Wochenende zu Holstein Kiel zurück. Wir haben bereits darüber berichtet.
Am Dienstag um 15.00 Uhr beginnt das nächste Training, da wird Peretz vermutlich schon auf der Insel in England sein und womöglich seinen neuen Vertrag unterschreiben.
HSV-Nachwuchs rückt vor
Nach dem Abgang wird in der Torhüter-Position ein Platz frei und die Hamburger werden auf die Schnelle wohl keinen Ersatz finden. Benötigen sie eigentlich auch nicht. Denn mit Hannes Hermann (20) und Fernando Dickes (18) haben sie zwei Nachwuchs-Nationaltorhüter die einspringen könnten.
Dennoch werden die Hamburger sich auf die Suche nach einem neuen Torwart begeben. Schon allein, falls sich Daniel Heuer Fernandes verletzt, dann sollte zumindest ein erfahrener Profi auf der Bank sitzen.
