Stimmen und Reaktionen Freiburg vs. HSV – Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen
Der HSV hat am ersten Spieltag im neuen Jahr keine gute Leistung gezeigt und das Auswärtsspiel beim SC Freiburg 1:2 verloren. Nach dem Spiel gab es einige Stimmen zur Niederlage.
Die Freiburger waren von Beginn an das bessere Team und hatten einige Möglichkeiten in Führung zu gehen. Erst nach rund 30 Spielminuten kamen die Hamburger etwas aus sich heraus und wurden besser. Doch bis zur Pause ist kein Treffer gefallen.
HSV-Trainer Merlin Polzin: „Wir sind sowohl mit dem Ball als auch gegen ihn überhaupt nicht gut ins Spiel gekommen. Wir haben in der Halbzeit festgestellt, dass wir ein anderes Gesicht zeigen wollen. Das ist uns mit der Ecke beeindruckend gelungen. Dass es dann die Gelb-Rote Karte gibt, ist extrem bitter.“
Nach Wiederanpfiff in der zweiten Halbzeit das 1:0 für den HSV durch Luka Vuskovic. Nach einem Eckball von Miro Muheim köpfte der Verteidiger die Pille hinter die Linie und die Hamburger führten ab der 48. Spielminute. Es war durchaus überraschend denn es war bis dahin die erste und beste Chance überhaupt.
Nur fünf Minuten später Strafstoß für die Freiburger, den Grifo gnadenlos zum 1:1 verwandelte. Daniel Elfadli musste zuvor nach einem Foul im Sechzehner den Platz verlassen – der HSV nur noch mit zehn Mann.
Der Gegentreffer zum 1:2 durch Igor Matanovic
In der 83. Spielminute erzielte Igor Matanovic den 2:1-Siegtreffer, doch zuvor gab es einen Ellenbogencheck. Die Frage die sich viele gestellt haben: War es ein Foul war oder nicht? Schiedsrichter Timo Gerach hat weiterspielen lassen, doch einige waren nach der Begegnung sichtlich sauer.
Trainer Polzin weiter: „Ich weiß nicht, wie ich das zweite Gegentor richtig einordnen soll. Für mich ist es eine klare Fehlentscheidung und schwer zu akzeptieren, der Ellenbogen ist im Gesicht des Spielers und hat da nichts zu suchen. Nichtsdestotrotz nehmen es so, wie es gekommen ist. Am Dienstag greifen wir im Elf-gegen-Elf wieder an.“
Miro Muheim: „Mit den ersten 30 Minuten waren wir nicht zufrieden. So haben wir uns das Spiel nicht vorgestellt. Kurz vor der Halbzeit haben wir eine gute Phase und machen nach der Pause das 1:0. Danach ist es mit der Gelb-Roten Karte und dem Elfmeter bitter. Aber wir haben weitergekämpft. Am Ende ist es so, wie es ist. Wir hätten hier gerne mindestens einen Punkt mitgenommen. Wenn wir mit diesem nach Hause gehen, können wir sehr zufrieden sein, aber mit zehn Mann ist es sehr schwer.“
Quelle der Stimmen: Hamburger SV.