Borussia Dortmund hat am Dienstag bei Tottenham Hotspur 0:2 verloren und nach dieser Begegnung in der Champions League gab es wie immer einige Stimmen zum Spiel.
Bereits zur Pause lag der BVB 0:2 hinten und hat eine schlechte erste Halbzeit abgeliefert. Zwar wurden die Borussen nach dem Seitenwechsel etwas besser, lag aber vermutlich auch daran das die Engländer einen Gang zurückgeschaltet haben.
Mats Hummels: „Die erste Halbzeit war beinahe ein Totalausfall. Ohne BVB-Vergangenheit würde ich das beinahe weglassen. Die erste Halbzeit war eines Champions-League-Spiels, bei dem es auch noch um viel ging, nicht würdig.“
Nico Schlotterbeck sagte nach der Begegnung bei Amazon Prime: „Wir haben nicht zu dem Spiel gefunden, das wir spielen wollten. Tottenham war nicht besser, als wir erwartet haben. Wir haben uns in der ersten Halbzeit ein bisschen versteckt. In der zweiten Halbzeit haben wir ein ordentliches Spiel gemacht – dafür, dass wir mit einem Mann weniger waren. Hätten wir den Anschlusstreffer geschossen, wäre es vielleicht nochmal spannend geworden. Aber so haben wir verdient verloren.“
Kovac fehlt Aggressivität: „Damit gewinnt man gar nichts“ – schlechte erste Halbzeit
Julian Ryerson: „Wir wollten den Sieg, aber wir sind frustriert über die erste Halbzeit. Ich fand, in der zweiten Halbzeit haben es eigentlich gut gemacht mit neun gegen zehn. Aber die erste war einfach nicht gut. Die Aggressivität hat gefehlt.“
Daten und Aufstellungen zum Spiel Tottenham vs. Dortmund
Tore: 1:0 Romero (14., Odobert), 2:0 Solanke (37., Odobert)
Tottenham Hotspur: Vicario – Pedro Porro, Danso, Romero, Udogie – Bergvall (63. Byfield), Gray – Odobert, Xavi Simons, Spence – Solanke (70. Kolo Muani)
Borussia Dortmund: Kobel – Anton, Schlotterbeck, Bensebaini – Couto (76. Beier), Bellingham, Nmecha (65. Chukwuemeka), Svensson – Adeyemi (65. Fabio Silva), Guirassy (46. Can), Brandt (46. Ryerson)
Rote Karte: Svensson (26., grobes Foulspiel)
Gelbe Karten: Gray – Ryerson
Schiedsrichter: Nyberg (Schweden)
Zuschauer: 52.713 im Tottenham Hotspur Stadium
Torhüter Gregor Kobel nach dem Spiel am Mikrofon: „Tottenham hat eine sehr hohe Intensität gefahren, und ich hatte das Gefühl, dass wir damit nicht so gut klargekommen sind, wie wir damit hätten klarkommen sollen. Und dann kam die Rote Karte. Von daher war die erste Halbzeit wirklich nichts. In der zweiten Halbzeit waren sie sehr viel passiver, haben sich extrem zurückfallen lassen. Es war dann ein ganz anderes Spiel.“
Quelle der Stimmen: Borussia Dortmund.