Bei Schalke 04 sitzt das Geld seit einigen Jahren nicht mehr so locker. Das macht sich in den Transferfenstern besonders bemerkbar. Dennoch konnte der königsblaue Verein an den richtigen Stellschrauben drehen, um einen – womöglich auch zwei – Experten auf dem Rasen zu verpflichten.
Neben dem jüngsten Neuzugang Edin Džeko steht nun auch der österreichische Ex-Nationalspieler Dejan Ljubičić in der Warteschlange und tritt an diesem Wochenende seinen Medizincheck an. Wenn es läuft, dann richtig!
Džeko kommt als Schnäppchen zum FC Schalke
Mit einer Verpflichtung wie Edin Džekos hat niemand gerechnet. Vergleichbar ist der Transfer des routinierten Angreifers mit dem des ehemaligen Schalkers Raúl, der von 2010 bis 2012 beim FC Schalke 04 spielte. Immer wieder verzaubert der Verein aus dem Ruhrpott große Namen – selbst, wenn Schalke gegenwärtig nur in der zweiten Bundesliga spielt.
Tatsächlich sind nicht nur die S04-Fans und die Verantwortlichen der Königsblauen begeistert. Der Traditionsclub hat sich gegen Topvereine wie den Paris FC durchgesetzt und erhält Džeko obendrein für ein Schnäppchen.
Bundesliga-Torschützenkönig kommt ablösefrei nach Gelsenkirchen
Es ist nicht zu glauben, dass der deutsche Meister von 2009 und Torschützenkönig der Bundesliga ablösefrei zum FC Schalke kommt. Der Vertrag des Mittelstürmers lief noch bis Saisonende beim AC Florenz, stattdessen haben sich die Verantwortlichen beider Parteien eine flexiblere Alternative erarbeitet.
Der routinierte Bosnier, der künftig mit der legendären Rückennummer »10« auflaufen wird, wurde zu einem stark leistungsbezogenen Vertrag transferiert. Laut „Sky“ bekommt Džeko für jedes Tor und im Aufstiegsfall eine zusätzliche Provision. Eine hervorragende Motivation, um Schalke in die 1. Bundesliga zu schießen!
ABER: Es gibt eine Obergrenze, die Schalke 04 nicht offengelegt hat. Spieler wie Kenan Karaman sollen weiterhin Spitzenverdiener im Kader bleiben. Derzeit verdient der Mannschaftskapitän kolportierte 800.000 Euro. Edin Džeko hingegen hat zuvor beim AC Florenz über drei Millionen Euro kassiert. Doch der königsblaue Verein und Einzelpersonen wie Miron Muslić (der im November ein Nationalmannschaftstrikot von Džeko erhielt) sowie Abwehrchef Nikola Katić faszinieren ihn, weshalb Schalke den Kampf um den Angreifer galant gewinnen konnte.
Weiterer Ex-Bundesligist im Anmarsch
Das Arbeitspapier von Dejan Ljubičić wird weniger leistungsbezogen sein. Der kroatische Arbeitgeber Dinamo Zagreb wird Berichten zufolge vom FC Schalke 04 eine 1-Million-Euro-Ablöse erhalten. Wie sich das Ganze auf den Sommertransfer auswirken wird, wird sich herausstellen. Doch zunächst sind die Königsblauen bestens aufgestellt, um sich den Aufstieg zu sichern.
