Der neue Sportdirektor Ole Book wäre fast beim FC Schalke 04 gelandet. Ein Trikot von Borussia Dortmund verhinderte den Wechsel zu den Königsblauen. Seit Montag (23. März) bekleidet er das Amt des Sportmanagers in Dortmund.
Schalke hatte Bedenken wegen Book
Ole Book war bei Schalke 04 vor nicht allzu langer Zeit ein Thema. Doch das BVB-Trikot, das der 40-Jährige laut „Sport BILD“ auf Fotos trug, die den Schalke-Bossen in die Hände fielen, machte ihm einen Strich durch die Rechnung.
In Gelsenkirchen befürchtete man, dass Dortmunds neuer Sportdirektor aufgrund seiner Liebe zum unbeliebten Konkurrenzverein, von den S04-Fans verschmäht werden könnte. Folglich entschlossen sich die Verantwortlichen direkt gegen die Verpflichtung von Ole Book. Möglicherweise ein entscheidender Fehler der Knappen.
Borussia Dortmund zufrieden mit Book-Wahl
„Mit Ole Book haben wir unseren Wunschkandidaten für die Position des Sportdirektors zum BVB holen können“, erzählte der Sport-Geschäftsführer Lars Ricken. Mithilfe von Book hat Elversberg den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft – und dort bis ganz nach oben. Der Erfolgshunger des 40-Jährigen stößt beim BVB auf offene Arme.
Auch Carsten Cramer, Sprecher der BVB-Geschäftsführung, zeigte sich befürwortend: „Obwohl er noch jung ist, besitzt er bereits sehr viel Erfahrung in der Branche.“
Book ist hoch ambitioniert
Ole Book verfügt über einen extrem großen Erfolgshunger, einen ausgeprägten Teamgeist und große Ambitionen. Außerdem agiert er kreativ und mutig auf dem Transfermarkt. Was der Nachfolger von Sebastian Kehl in der Zukunft bei Borussia Dortmund veranstaltet, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Da stehen unter anderem Gespräche mit BVB-Akteuren wie Serhou Guirassy und Karim Adeyemi an, die unter Kehl auf Eis lagen. Ein Grund, weshalb sich Borussia Dortmund und Sebastian Kehl noch vor dem Sommer getrennt haben. Hat Ole Book ein besseres Händchen für Vertragsverhandlungen?
Dass Book nicht beim FC Schalke 04 gelandet ist, scheint zunächst ein großer Segen für Borussia Dortmund zu sein. Ob er die Rolle komplett ausfüllt, die er seit Montag bekleidet, wird sich herausstellen. Gute Voraussetzung dafür bringt er jedenfalls mit.