Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund ist einiger Kritik ausgesetzt. Es geht um seine Vertragsverlängerung, für die er sich Monate hat Zeit lassen, und die Ausstiegsklausel die bereits in diesem Sommer gilt.
Für viele Experten ist das kein Bekenntnis zum Verein. Sondern man lässt sich bewusst eine Tür für „sofort“ offen.
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Bei Sport1 sagte der frühere BVB-Spieler Jürgen Kohler: „Ganz ehrlich: Eine Ausstiegsklausel ist für mich kein klares Bekenntnis. Das ist keine echte Liebe.“ Und weiter betonte der Weltmeister von 1990: „Die großen Klubs bestimmen Zeitpunkt und Bedingungen eines Transfers selbst. Bei Borussia Dortmund habe ich oft das Gefühl, dass man eher reagiert als agiert.“
Von Experten und Fans kritisiert
Die Dortmunder haben Schlotterbeck jetzt zum Topverdiener gemacht und er soll der Abwehrchef der nächsten Jahre werden. Aber auch von den Fans wird der Verteidiger kritisiert. Im letzten Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen wurde er von Teilen der Fans ausgepfiffen.
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Für Borussia Dortmund geht es am kommenden Samstag weiter. Dann müssen sie um 15.30 Uhr bei der TSG Hoffenheim antreten.