Es ist entschieden. Der erste Sommerabgang bei Borussia Dortmund steht fest. Der Verein wird nicht mit einem seiner offensiven Mittelfeldtalente verlängern. Diese Entscheidung soll wohl auf beiden Seiten getroffen worden sein.
Um welchen BVB-Star handelt es sich? Und wo zieht es den Ex-Leverkusener als Nächstes hin?
Keine Vertragsverlängerung für BVB-Mittelfeldtalent
Insgesamt 298 Partien bestritt der gebürtige Bremer für die Borussia. Doch jetzt ist es an der Zeit, Lebewohl zu sagen. Nach sieben Jahren auf dem BVB-Schiff verlässt Julian Brandt den Kader. In seiner Zeit in Dortmund schoss der 48-malige deutsche Nationalspieler 56 Tore und 69 Assists.
Wirklich unumstritten war der Offensivspieler bei Borussia Dortmund nie, trotz seiner regen Torbeteiligung in den vergangenen Jahren. In der aktuellen Saison kommt Brandt auf zehn Tore und drei Vorlagen aus 32 Partien – sowie 1.803 Spielminuten.
Mitteilung kurz nach knappen Auswärtssieg
Nach dem knappen 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln haben die Verantwortlichen aus dem Ruhrpott die Reißleine gezogen. Samstagabend wurde bekannt gegeben, dass Julian Brandt ab dem Sommer vereinslos ist. Derzeit beträgt sein Marktwert 20 Millionen Euro.
Rund um den Rechtsfuß gab es immer wieder Abgangsgerüchte. Da sein 30. Geburtstag näher rückt, hat sich Dortmund gegen eine Verlängerung seines Arbeitspapiers entschieden. Außerdem gehörte Brandt wohl zu den Spitzenverdienern bei der Borussia. Als Dienstältester im Kader verdient er anscheinend um die acht Millionen Euro jährlich. Gelder, die Schwarz-Gelb auch anderweitig investieren kann, um sich im kommenden Jahr die Meisterschale zu sichern – beispielsweise in den Flügelspieler Saïd El Mala vom 1. FC Köln.
Wo zieht es Julian Brandt als Nächstes hin?
Im Ruhrpott geht man „mit ganz viel Wertschätzung auseinander“, so Lars Ricken, Sport-Geschäftsführer von Borussia Dortmund. Und wo empfängt man den routinierten Mittelfeldakteur im Sommer? Bleibt Julian Brandt arbeitslos? Ungewiss.
Da es immer wieder Wechselgerüchte rund um den Spieler aus der Wolfsburger Nachwuchsschmiede gab, könnten Ex-Liebeleien erneut aufleben. Dazu gehörten etwa Aston Villa aus der englischen Premier League. Doch bei einer ablösefreien Gelegenheit werden sich zu gegebener Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere namhafte Vereine dazuschalten.