Stimmen zum Spiel – Gladbach weiter unter Druck, nur einen Punkt gegen den Tabellenletzten
Borussia Mönchengladbach und der FC Heidenheim haben sich am Samstag nur 2:2 getrennt. Beide Mannschaften zeigten in einer intensiven Partie Moral, doch konnten die Fohlen am Ende nicht den entscheidenden Schlag setzen.
Die Gladbacher haben sich zuerst schwergetan und haben dem Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga viele Spielanteile überlassen. Doch Wael Mohya konnte in der 16. Spielminute nach Vorarbeit von Jens Castrop das 1:0 erzielen.
FC Heidenheim spielte munter mit
Unbeeindruckt spielten die Heidenheimer weiter und kamen so in de 26. Minute durch Kapitän Patrick Mainka zum 1:1 Ausgleich. Bis zur Pause ist es bei diesem Ergebnis geblieben, dabei hätten die Gäste noch einen weiteren Treffer erzielen können.
Eugen Polanski: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben dann auch folgerichtig das 1:0 erzielt. Der Gegentreffer hat dann leider bis in die zweite Halbzeit hinein Wirkung gezeigt. Die letzte Konsequenz ist uns in dieser Phase abhanden gekommen.“
Nach dem Seitenwechsel ist der FC Heidenheim am Drücker geblieben und hat sich nach 64 Spielminuten durch das Tor von Marnon Busch mit dem 2:1 belohnt.
Weiter sagte der Trainer: „Nach dem Rückstand haben wir es durch einen Systemwechsel und einige Wechsel geschafft, dass Spiel wieder mehr in unsere Richtung zu drehen. Durch den Ausgleich sind wir auch wieder mutiger aufgetreten. Insgesamt ist es ein folgerichtiges Remis. Wir hätten gerne gewonnen, müssen jetzt aber mit dem Punkt leben.“
Gladbach erzielt den Ausgleich
Gladbach-Trainer Eugen Polanski reagierte und brachte Tabakovic und Bolin ins Spiel. Daraufhin erhöhten die Fohlen den Druck. Nur zehn Minuten nach der FCH-Führung der Ausgleich. Franck Honorat stocherte den Ball nach einem Durcheinander im Heidenheimer Strafraum zum 2:2 ins Netz. Das war am Ende auch der Endstand.
Haris Tabaković: „Der Punkt ist unter dem Strich zu wenig. Wir wollten unbedingt einen Sieg holen. In der ersten Halbzeit konnten wir froh sein, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. In den letzten 15 bis 20 Minuten haben wir noch einmal ein Powerplay gestartet und hatten nach dem Ausgleich auch noch zwei, drei Chancen zum Siegtreffer, aber wenn man die ersten 70 Minuten bewertet, war es insgesamt zu wenig von uns.“
Quelle zu den Stimmen: Borussia Mönchengladbach.