Borussia Dortmund

VfL-Legende wechselt zu Borussia Dortmund

BVB Fahne
BVB Fahne - Dortmund – Vitalii Vitleo / depositphotos.com

Wer hätte gedacht, dass dieser Tag kommen würde: Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg wechselt zu Borussia Dortmund in die 2. Frauen-Bundesliga. Dort unterschrieb die 144-malige deutsche Nationalspielerin einen Vertrag bis Sommer 2029.

Ihre Ziele für den Wechsel sind klar: schnellstmöglicher Aufstieg in die 1. Frauen-Bundesliga. Aktuell bewegen sich die Borussinnen in der Regionalliga West. Wie immer pflegt Popp ambitionierte Ziele.

Popp will den BVB voranbringen

Während die erste Herrenmannschaft des BVB auf dem zweiten Tabellenplatz der 1. Bundesliga liegt, dümpelt der Frauenverein noch in der drittklassigen Regionalliga herum. Die Abteilung „Mädchen und Frauenfußball“ besteht erst seit September 2020 und benötigt etwas Unterstützung, um den Frauenfußball alltagstauglicher zu gestalten.

Die ehrgeizige Alexandra Popp ist dafür wohl die beste Anlaufstelle, auch wenn niemand damit gerechnet hat, dass sie Wolfsburg jemals verlassen wird.

Alexandra „Poppi“ Popp spielte seit September 2012 bei den Wölfinnen und kämpfte jährlich mit dem FC Bayern München um die deutsche Meisterschaft. Nun läuft ihr Vertrag im Sommer aus und sie sucht nach neuen Herausforderungen.

Die BVB-Frauen selbst bekleiden in der Frauen-Regionalliga West den zweiten Tabellenplatz. Insgesamt sechs Punkte trennen sie von der Tabellenspitze, den 1. FC Köln II Frauen.

Nicht nur sportlich gibt es Verbesserungspotenzial

Poppi wird nicht nur auf dem Platz unterstützen, sondern auch strukturell. „Neben dem Platz will ich unterstützen: Wie professionalisieren wir weiter? Wie geht es infrastrukturell weiter? Was braucht es noch?“, berichtete die Kopfballgigantin.

Die Angreiferin wird folglich nicht nur auf dem Platz eine wichtige Rolle einnehmen, sondern auch neben dem Rasen. Und zu Recht: In ihrer Laufbahn hat Alexandra Popp viel miterlebt. Jetzt kann sie ein Aufbauprojekt unterstützen und den Frauenfußball, wo sie selbst zu den großen Namen zählt, selbst fördern.

Zum BVB äußerte sie sich zudem folgendermaßen: „Mein Herz schlägt für diesen Verein.“ An dieser Stelle kommt wohl alles zusammen, was zusammenpasst. Und das sind bekanntlich die besten Voraussetzungen, um etwas Großes zu schaffen.

Dortmunderinnen sind jährlich aufgestiegen

Beim BVB-Frauenteam ist etwas am Brodeln. Jährlich sind die Dortmunderinnen aufgestiegen, was nicht selbstverständlich ist. Sogar Popp zieht davor den Hut, denn das sei „nicht so einfach, auch wenn es Amateurligen sind“.

Die Aufstiegsambitionen im Frauenbereich hat der Verein jüngst mit der Verpflichtung des Wolfsburger Erfolgsmanagers Ralf Kellermann unterstrichen. Wird Markus Högner mit seinem Team zum Saisonende für die Aufstiegsspiele in die 2. Bundesliga der Frauen berechtigt sein? Nur die Sieger der einzelnen Regionalligen qualifizieren sich dafür und spielen um den Aufstieg.

Alexandra Popp selbst wechselt ablösefrei zur nächsten Saison zu Borussia Dortmund und wird dort tatkräftig mit anpacken. Spätestens dann wird der Weg in die 2. Frauen-Bundesliga geebnet sein. Zudem zieht ein bekanntes Gesicht wie Poppi mit Sicherheit weitere Unterstützerinnen und Unterstützer an.