„Völliger Quatsch“ – BVB weist Transfergerüchte um Verkauf von Leistungsträger zurück
Die Gerüchteküche rund um Borussia Dortmund ist heiß. Einige Stars bleiben, andere wiederum verlassen den Kader im Sommer, wie Julian Brandt, mit dem der Arbeitsvertrag nicht verlängert wurde.
Auch um einen absoluten Leistungsträger im Kader sind die Wechselgerüchte in den vergangenen Tagen lauter geworden. Dabei hat der Verein gar nicht vor, den Mann mit den flippigen Frisuren zu verkaufen.
Julian Nummer zwei bleibt in Dortmund
Während Julian Brandt im Sommer ablösefrei erhältlich sein wird, läuft der Kontrakt mit Julian Ryerson noch bis Sommer 2028. Dennoch sind rund um den Rechtsverteidiger Transfergerüchte aufgekommen, die besagten, dass Ryerson den BVB unter bestimmten Bedingungen verlassen könnte. Diesbezüglich wurde unter anderem eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro genannt.
Lars Ricken äußerte sich nur wenige Tage später zu dem Gerücht im „WAZ“-Interview: „Wir haben überhaupt nicht vor, ihn abzugeben. Schon gar nicht für so eine verhältnismäßig geringe Summe, gemessen an seinen Fähigkeiten.“
Ryerson selbst gehört zum absoluten Stammpersonal unter BVB-Coach Niko Kovač. Seine hohe Startelfquote sowie seine elf Vorlagen in 22 Bundesligaspielen sind von enormer Bedeutung für den Verein. Julian Ryerson ist ein Kämpfer, ein Zweikampfmonster, und strahlt regelrechte Gefahr auf dem Platz aus – wertvolle Eigenschaften, die die Schwarz-Gelben nicht missen möchten.
Mehrere Topvereine an Julian Ryerson interessiert
Sportdirektor Lars Ricken wies die Wechselgerüchte entschieden zurück: „Völliger Quatsch. Julian ist absoluter Leistungsträger, ein Mentalitätsmonster, das dazu auch unseren Standardsituationen mit seiner Qualität eine unglaubliche Gefahr gibt.“ Dennoch gibt es einige Spitzenvereine, die den 28-jährigen Norweger auf dem Zettel haben.
Die „BILD“-Zeitung nannte Manchester United, Liverpool und Newcastle. „Sky“ berichtete zudem von dem Interesse aus der spanischen La Liga. Auch der FC Barcelona soll sich eine Verpflichtung von Ryerson vorstellen können. Wenn jemand den talentierten Abwehrspieler umwerben möchte, dann muss die Ablösesumme definitiv über 30 Millionen Euro liegen.