Bei Borussia Dortmund gehört er zum unumstrittenen Stammpersonal: Julian Ryerson hat sich in dieser Saison beim BVB zu einem wahren Giganten auf dem Platz entwickelt, was die jüngste Marktwertangleichung im März 2026 bestätigte.
Inzwischen klopfen die ersten namhaften Vereine an, um Julian Ryerson zu verpflichten.
Julian Ryerson: Vorlagengeber der Extraklasse
Julian Ryerson hat ein gutes Auge. Der Rechtsverteidiger gilt in dieser Saison als „Vorlagenmaschine“ schlechthin. In insgesamt 38 Pflichtspieleinsätzen bereitete er 15 Treffer für die Schwarzgelben vor, wodurch er als taktischer „Joker“ im Team gilt.
Doch der Unterschiedsspieler könnte Borussia Dortmund schon bald verlassen. Laut dem Transferexperten Ekrem Konur via „Fussballdaten.de“ gehört Ryerson derzeit zu den begehrtesten Akteuren auf dem europäischen Markt.
Der norwegische Rechtsfuß, der zwischen 2018 und 2023 bei Union Berlin spielte, kann nicht nur Tore vorbereiten. Neben seiner Hauptposition als Rechtsverteidiger kann er genauso auf der linken Seite eingesetzt werden. Solch eine Flexibilität wünschen sich Vereine zunehmend.
BVB-Verteidiger Ryerson lockt Interessenten an
Der 41-malige norwegische Nationalspieler wird derzeit von Manchester United, Newcastle sowie dem FC Barcelona beobachtet. Gerüchten zufolge soll Julian Ryerson von Borussia Dortmund erst ab einer Summe von 35 bis 40 Millionen Euro zum Verkauf stehen. Mit einem Einkauf von fünf Millionen Euro wäre die Gewinnspanne innerhalb von drei Jahren gewaltig.
Da der BVB derzeit große Spielerverkäufe tätigen muss, um den Kader systematisch nachzurüsten, könnte der Spieler mit den verrückten Frisuren zu einem potenziellen Abgangskandidaten werden, auch wenn Niko Kovač ihn als „unverzichtbare Säule“ im Kader bezeichnet. Sein Profil ist selten: Ein Verteidiger, der auf beiden Flügeln eingesetzt werden kann, verspricht hohe Gewinne.
Auch sein Gehalt könnte der 28-Jährige, der sich gerade im Höhepunkt seiner Karriere befindet, verdoppeln oder gar verdreifachen. Derzeit verdient er mit seiner Gehaltsanpassung im Ruhrpott rund fünf Millionen Euro jährlich. In der Premier League oder auch in der spanischen La Liga geht da noch mehr.
BVB-Aus in Sicht? Vertrag bis 2028
Zwar gilt das Arbeitspapier von Ryerson bei Borussia Dortmund noch bis Sommer 2028, doch bei einem entsprechenden Angebot seitens der Premier League sollten Ole Book und Co. nicht abgeneigt sein, sich von dem Rechtsverteidiger zu verabschieden.
Julian Ryerson selbst sollte ebenfalls bereit dafür sein, den nächsten Schritt in seiner Karriere anzutreten. Ob das bei den Red Devils, bei den Magpies oder auch bei den Katalanen der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Und bis Sommer könnten sich weitere Interessenten um den „beidseitigen Außenverteidiger“ bemühen.