Besoffen Auto gefahren: Jean-Luc Dompé vom Hamburger SV suspendiert – danach mit E-Scooter weitergefahren

Jean-Luc Dompé vom Hamburger SV ist vorläufig suspendiert. Das gab der Klub am Donnerstag auf seiner Homepage bekannt. Die kommenden Tage wird es einige Gespräche beim HSV geben.
Am vergangenen Wochenende legte der Flügelspieler eine Suff-Fahrt hin und wurde prompt von der Polizei angehalten. Die Kontrolle ergab das er einiges an Intus hatte. An einer Weiterfahrt war in dem Moment nicht mehr zu denken.
Führerschein von Jean-Luc Dompé wurde einkassiert
Der Promillewert ergab 1,46 und das ist nicht wenig. Das Kuriose: Es war morgens um 7.20 Uhr. Danach musste der HSV-Spieler noch auf auf die Polizeiwache damit ein Arzt Blut abnehmen kann. Dieses Ergebnis steht aber noch aus.
Trainer Merlin Polzin will sich dazu nicht weiter äußern, er konzentriere sich erstmal auf das Spiel am Samstag gegen den FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga. Die Partie beginnt um 18.30 Uhr, live bei Sky im Pay-TV.
Dompé erwartet empfindliche Strafen
Vom Gesetzgeber her wird es einige Strafen geben, aber auch vom Hamburger SV wird etwas kommen. Auf der Webseite schreiben sie: „Über weitere Konsequenzen wird der Club nach Abschluss weiterer interner Beratungen noch entscheiden.“ hsv.de.
Zweite Anzeige läuft – Weiterfahrt mit einem E-Scooter
Nicht nur das Dompé mit dem Auto erwischt wurde als er knattervoll war, er wurde nach dem ganzen Prozedere auf der Polizeiwache mit einem E-Scooter gesehen. Das „Hamburger Abendblatt“ schreibt:
Als Dompé die Polizeiwache PK 14 verließ, die nur 900 Meter von seiner Wohnung entfernt ist, nahm er sich nach Abendblatt-Informationen einen E-Scooter für die Fahrt nach Hause. Dabei soll er von mehreren Polizisten beobachtet worden sein, weshalb er gleich ein zweites Mal angezeigt wurde.
Quelle vom Zitat: Hamburger Abendblatt.
Merlin Polzin sagte am Donnerstag: „Keiner ist größer als der Verein. Die Mannschaft und der Verein stehen immer an erster Stelle. Auch wenn es für die sportliche Situation nicht einfach ist. Es ist wichtig, dass man aus Fehlern lernt. Das haben wir ihm versucht mitzugeben.“
