
Bei Schalke 04 soll noch in diesem Winter personell nachgelegt werden. Nachdem zwei grandiose Neuzugänge bejubelt wurden, stehen der Franzose Adil Aouchiche und ein Gegenspieler von Edin Džeko auf dem Plan.
Welche beiden Fußballer könnte der FC Schalke im Winter noch verpflichten? Und wie bewältigt der Traditionsverein das vierte sieglose Spiel in Folge?
Schalke schlägt erneut zu
In der Offensive bei Königsblau ist nach wie vor etwas Luft nach oben – trotz Neuzugang Džeko, der nach und nach eingesetzt wird, um eine langfristige Hilfe auf dem Platz darzustellen. Im Angriff gibt es durch den Abgang von Moussa Sylla ein Loch, das es schnellstmöglich zu schließen gilt.
Bis Montagabend um 20 Uhr haben die Verantwortlichen auf Schalke die Möglichkeit, einen weiteren Angreifer einzustellen. Und laut dem Transferexperten Patrick Berger von Sky führen die Knappen bereits tatkräftig Gespräche mit dem 23-jährigen Adil Aouchiche.
Der französische Youngster steht gegenwärtig beim AFC Sunderland unter Vertrag, wurde aber bis Saisonende an den Aberdeen FC verliehen. Der offensive Mittelfeldspieler kann alternativ im zentralen sowie im linken Mittelfeld eingesetzt werden und bekam in der aktuellen Saison bereits 1.990 Einsatzminuten.
Bei Sunderland läuft das Arbeitspapier des Franzosen bis Sommer 2028, doch Gerüchten zufolge möchte Aouchiche lieber zu Schalke nach Gelsenkirchen.
Alle guten Dinge sind zwei
Da wäre aber noch immer die Sache mit Moussa Sylla. Auf der Mittelsturmposition muss der FC Schalke 04 dennoch nachrüsten, denn Aouchiche wäre eher auf dem Zehner tätig.
Der Traditionsclub muss sich unbedingt etwas einfallen lassen. Die Bilanz der vergangenen vier Spiele ist erschreckend und spricht kaum für Aufstieg – trotz Neuzugängen. Im gestrigen Zweitligaduell gegen den VfL Bochum kassierten die Königsblauen direkt in der ersten Minute den Gegentreffer. Noch in der 1. Halbzeit stand es 2:0.
Sollte heute Darmstadt 98 gegen Hertha BSC im Olympiastadion in Berlin gewinnen, dann wäre Schalke die Tabellenspitze vorerst los. Kein Wunder, dass sich der Druck auf dem Transfermarkt erneut erhöht, ehe das Transferfenster morgen um 20 Uhr schließt.
