Borussia Dortmund gewinnt 2:1 beim VfL Wolfsburg und konnte drei weitere Punkte mitnehmen. Nach dem Spiel vom 21. Spieltag gab es einige Stimmen und Reaktionen die wir hier aufgelistet haben.
Julian Brandt und Serhou Guirassy haben für den BVB getroffen. Das Tor für die Wolfsburger erzielte Konstantinos Koulierakis in der 52. Spielminute.
Sebastian Kehl: „Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Wir haben sie unglaublich dominiert, sehr viele Torchancen herausgespielt und kaum etwas zugelassen. In die zweite Halbzeit sind wir nicht so gut reingekommen, und nach dem Ausgleich war es ein offenes Spiel. Da haben wir die Kontrolle verloren. Wir haben uns dann aber zurückgearbeitet und uns mit einer Menge Mut belohnt. Es war ein verdienter Sieg, der auch gezeigt hat, dass die Mannschaft bis zum Ende an sich glaubt.“
Das 1:0 für Borussia Dortmund
Bis zur 38. Spielminute mussten sich die Fans in der Wolfsburger Volkswagen Arena gedulden bis der erste Treffer gefallen ist. Bis dahin war die Partie recht ausgeglichen. Nach rund 30 Spielminuten wurden die Borussen besser und stärker und nach einer Ecke in der 38. Minute köpfte Julian Brandt die Pille ins VfL-Netz zum 1:0.
Felix Nmecha (bei BVB-TV): „Wir haben das Spiel kontrolliert, hatten aber auch Phasen, in denen es nicht so gut war. Wolfsburg hat in der zweiten Halbzeit etwas verändert. Nach einer Weile haben wir uns angepasst, und dann wurde es auch wieder besser. Dass Serhou (Guirassy, d. Red.) am Ende das Tor für uns macht, ist sehr gut. Ein wichtiger Sieg.“
Ausgleich durch Wolfsburg
Bis zur Pause ist es beim 1:0 geblieben. Nach dem Seitenwechsel waren aber erstmal die Wölfe die den Ausgleich erzielt haben. In der 52. Spielminute gab es für die Wolfsburger auf der rechten Position kurz vor dem BVB-Strafraum einen Freistoß. Die Flanke in den Innenraum köpfte Konstantinos Koulierakis ganz sauber ins Tor zum 1:1.
Julian Brandt (in der Mixed Zone): „Ich bin sehr erleichtert, gerade wenn man sich den Spielverlauf anguckt. Wir waren in der zweiten Halbzeit zu langsam. Das 1:1 war meiner Meinung nach verdient für Wolfsburg. Vertrauen hatten wir aber dennoch, weil wir es in der Saison schon oft geschafft haben, in den letzten zehn Minuten Tore zu schießen oder den Last-Minute-Treffer zu machen. Dazu braucht man manchmal dann einfach die individuelle Qualität, und die haben wir. Das 2:1 war ein top herausgespieltes Tor. Felix (Nmecha, d. Red.), Fabio (Silva) und Serhou machen das wirklich sehr, sehr gut.“
Siegtreffer für Borussia Dortmund
Nach dem Ausgleich wurde der VfL stärker und sie hatten ihre Chancen zur Führung. bis zur 75. Spielminute hatten sie einige Möglichkeiten gehabt einen weiteren Treffer zu erzielen. Vor allem Mohamed Amoura ist mehrmals aufgefallen durch einige Chancen. Die Dortmunder hatten teilweise Glück gehabt das sie keinen Gegentreffer kassiert haben.
Die gesamte zweite Halbzeit haben die Dortmunder kaum noch eine Chance gehabt ein Tor zu erzielen. Aber wie es dem Nichts trifft Serhou Guirassy in der 87. Spielminute zum 2:1. Die erste richtige Möglichkeit nach dem Seitenwechsel und der Schuss sitzt zum Siegtreffer.
BVB-Trainer Niko Kovac: „Wir haben heute ein sehr intensives Spiel gesehen von beiden Mannschaften. Die erste Halbzeit ging an uns, die zweite an den VfL. Unterm Strich haben wir es in der ersten Halbzeit wirklich gut gemacht, haben den Gegner laufen lassen und nicht viel zugelassen, hätten aber vielleicht mit einem zweiten Tor in die Pause gehen sollen.“
Über die letzten Spielminuten sagte der Dortmund-Trainer weiter: „Meine Mannschaft hat dann Mentalität gezeigt und das Spiel mit Glück und Qualität dann noch gewonnen. Das war Felix Nmecha, Fabio Silva und Serhou Guirassy zum Schluss getan haben, war schon großes Kino.“
Wolfsburg-Trainer Daniel Bauer: „Ich glaube, das Dortmunder Siegtor, mit hoher Qualität herausgespielt und eiskalt vollstreckt, hat den großen Unterschied markiert. Genau diese Effektivität hat uns heute brutal gefehlt. Die Jungs haben einen riesigen Fight geliefert und gegenüber der zweiten Halbzeit in Köln noch mal eine Schippe draufgelegt.“
VfL Wolfsburg: Grabara – Fischer (17. Bürger), Vavro, Koulierakis, Belocian – Eriksen, Arnold – Daghim (84. Svanberg), Shiogai (64. Majer), Paredes (64. Lindström) – Amoura (84. Pejcinovic)
Bank: Müller, Adjetey, Gerhardt, Hensel
Bor. Dortmund: Kobel – Süle (88. Bensebaini), Anton, Schlotterbeck – Ryerson (69. Fabio Silva), Bellingham, Svensson – Brandt (88. Chukwuemeka), Nmecha (88. Özcan) – Guirassy, Beier (90.+5 Reggiani)
Bank: Meyer, Inacio, Albert
Tore: 0:1 Brandt (38., Ecke Ryerson), 1:1 Koulierakis (52., Freistoß Arnold), 1:2 Guirassy (87., Fabio Silva)
Gelbe Karten: Daghim – Schlotterbeck (5., Sperre im nächsten Spiel)
Schiedsrichter: Gerach (Landau)
Zuschauer: 28.917