Robert Glatzel hatte in einem Interview bei der Hamburger Morgenpost ordentlich Dampf abgelassen und ließ seinen Frust freien Lauf. Wir hatten davon berichtet.
Am Donnerstag war die Pressekonferenz vom HSV zum Spiel bei Borussia Dortmund und Coach Merlin Polzin hatte sich zu dem Fall geäußert.
Robert Glatzel provoziert Trainer und Vereinsführung vom Hamburger SV
Trainer und Verein unzufrieden
Die Bosse vom Hamburger SV werden das Interview womöglich noch sanktionieren, denn er hätte das nicht geben dürfen. Dass der Angreifer bereits beim Trainer und Sportdirektor Claus Costa antreten musste sollte logisch sein.
Trainer Polzin: „Ich betrachte das differenziert. Die Meinung und Perspektive, die Bobby hat, steht jedem Spieler zu, und es ist für uns als Trainerteam nichts Neues, dass Spieler, die mit ihrer Rolle oder ihren Einsatzzeiten unzufrieden sind, dies kundtun.“
Die Frage ist natürlich nur, wie man das macht. Das Ganze zu veröffentlichen ohne dass der Verein davon weiß ist eher unglücklich.
Der HSV-Trainer weiter: „Doch das andere ist der Vorgang an sich, der dahintersteckte. Bobby hat sich bewusst dafür entschieden, es auf diese Art und Weise zu machen. Das sind Dinge, die nicht mit unseren Regeln und unserer Haltung im Verein im Einklang sind.“
Intern wurde das geklärt und der Trainer macht einen Haken dahinter. Am Ende haben alle dasselbe Ziel: Die Bundesliga halten.
Wie es für Robert Glatzel weitergeht ist bislang offen, aber aktuell sieht es nach Trennung im Sommer aus.
