
Wie bereits gestern von unserer Inside90-Redaktion bekannt gegeben wurde, haben sich Schalke 04 und Amin Younes wohl einvernehmlich für eine vorzeitige Vertragsauflösung entschieden.
Allerdings sind nun neue Informationen rund um die frühzeitige Trennung aufgetreten. Hatte der S04-Torhüter Loris Karius etwas mit dem Abschied von Younes zu tun?
Beschleunigung von Younes’ Abschied durch Karius
Eigentlich lief das Arbeitspapier von Amin Younes noch bis Saisonende, doch der Verein suchte das vorzeitige Gespräch mit dem Linksaußen. Tatsächlich ging es dabei gar nicht um große Einsparmaßnahmen, denn die Abfindung, die Younes erhält, fällt fast genauso hoch aus, wie seine Lohnansprüche bis zum 30. Juni. Woran lag es dann?
Vielmehr waren die Verantwortlichen auf Schalke wohl besorgt, dass ein unzufriedener Amin Younes das Betriebsklima in Gelsenkirchen belastet. Der Offensivspieler geriet laut „BILD“-Aussagen in der vergangenen Woche mit dem Schlussmann vom FC Schalke 04 – Loris Karius – aneinander. Eine solche Trübung der Gemüter könnte den Aufstiegskampf im königsblauen Trikot stören. Und die S04-Strippenzieher haben umgehend gehandelt.
Frust bei Younes – keine Rolle auf Schalke
Weder bei der siebenwöchigen Vorbereitung noch bei den fünf vergangenen Pflichtspieltagen war der Stürmer jemals ein Thema, berichtete Miron Muslić. Für den 32-Jährigen ist die Zeit beim FC Schalke ohnehin gelaufen.
Dazu gesellten sich im Januar und Februar die Wintertransfers, die sofort massig Spielzeiten erhielten und eine übergeordnete Rolle im Kaderbau einnehmen. Younes ist dadurch nur noch mehr in den Hintergrund gerückt.
Infolgedessen suchte Frank Baumann am Montag (16. Februar) das Gespräch mit dem gebürtigen Düsseldorfer und machte der Sache vertraglich ein Ende. Der Linksaußen und Ex-Gladbacher ist wieder vereinslos und kann die letzten Nachwehen des Wintertransferfensters nutzen, um einen neuen Verein zu finden. Länder wie Bulgarien, Polen und die Slowakei könnten noch potenzielle Anlaufstellen sein. Auch die MLS ist bis Mitte März für Neuzugänge geöffnet. Ansonsten hat der Angreifer im Sommer die nächste Gelegenheit, einen neuen Arbeitsvertrag auszuhandeln. Wir wünschen ihm alles Gute!