Auf dem Portal „wettfreunde.net“ hat sich Peter Neururer über Nico Schlotterbeck geäußert und hat auch Bedenken bei seiner Vertragsunterschrift.
Der Vertrag zwischen Borussia Dortmund und dem Abwehrspieler wurde unterschrieben und gilt theoretisch bis 2031. Wäre da nicht diese Ausstiegsklausel die es Schlotterbeck ermöglicht, sich bereits in diesem Sommer abzusetzen.
„Schlotterbeck hat sich entschieden, aber es klingt nicht von hundertprozentiger Überzeugung“, so Peter Neururer. Der BVB-Spieler könnte zu maximal drei potenziellen Vereinen wechseln, unter anderem Real Madrid und FC Liverpool. Der Klub müsste 50 bis 60 Millionen Euro zahlen.
Weiter besagt der Deal, dass die Ausstiegsklausel nur bis Mitte Juli greift. Damit der BVB noch etwas Zeit hätte für Ersatz zu sorgen. Neururer weiter: „Das sind natürlich wirklich Vertragsverlängerungen, da kann man eigentlich nur den Kopf darüber schütteln, wenn es so gelaufen sein sollte.“
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Jürgen Kohler kritisierte Schlotterbeck
Bei Sport1 sagte der frühere BVB-Spieler Jürgen Kohler: „Ganz ehrlich: Eine Ausstiegsklausel ist für mich kein klares Bekenntnis. Das ist keine echte Liebe.“ Und weiter betonte der Weltmeister von 1990: „Die großen Klubs bestimmen Zeitpunkt und Bedingungen eines Transfers selbst. Bei Borussia Dortmund habe ich oft das Gefühl, dass man eher reagiert als agiert.“
Die Dortmunder haben Schlotterbeck jetzt zum Topverdiener gemacht und er soll der Abwehrchef der nächsten Jahre werden. Aber auch von den Fans wird der Verteidiger kritisiert. Im letzten Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen wurde er von Teilen der Fans ausgepfiffen.
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