Im Sommer könnte ein Flügelspieler zu Borussia Dortmund zurückkehren, der aktuell an den FC Basel ausgeliehen ist. Julien Duranville stand in der Schweiz in dieser Saison in 13 Partien auf dem Rasen, kommt inzwischen aber immer seltener zum Einsatz.
Beim BVB hat der 19-Jährige nach seiner Rückkehr in den Ruhrpott keine Zukunft, weshalb er zu den direkten Verkaufskandidaten im Sommer zählen könnte.
Leihflop Julien Duranville
Der Start von Julien Duranville beim FC Basel 1893 war zunächst vielversprechend – mit einem Assist und einem frühen Saisontor. Doch in Summe sammelte der Flügelflitzer mit der Zeit immer weniger Einsatzzeiten. In den vergangenen Partien kam er lediglich als Joker zum Einsatz.
Aufgrund der besorgniserregenden Entwicklung wird davon ausgegangen, dass der zweimalige belgische Nationalspieler zum Saisonende zum BVB zurückkehren wird.
Allerdings ist bei Borussia Dortmund unter Cheftrainer Niko Kovač kein Platz für ihn im Kader. Der Linksaußen wird dementsprechend eher ein Verkaufskandidat im Sommer, auch wenn sein Arbeitspapier noch bis Sommer 2028 seine Gültigkeit behält.
Wenig Einsatzzeiten in laufender Saison
Julien Duranville stand in dieser Saison lediglich 596 Minuten auf dem Platz, davon in elf Einsätzen in der Schweiz mit 472 Einsatzminuten. Zusätzlich war er für zwei Duelle und 124 Minuten in der Regionalliga im Einsatz, wo er einen Treffer vorbereitete.
Die Leistung reicht am Ende für einen Topverein wie Borussia Dortmund nicht aus. Das machte Kovač in der Pressekonferenz vor der Winterpause bereits deutlich, bevor Duranville seine Leihe antrat: „Für ihn ist es schwierig, dabei zu sein, es ist einfach so. Wir sind beim BVB und beim BVB sind richtig gute Spieler unterwegs. Er auch, aber die anderen sind besser.“
Da man bei Schwarz-Gelb gerade ohnehin jeden Euro benötigt, um in neue Transfers zu investieren, käme der Verkauf von Duranville gerade recht. Aktuell liegt sein geschätzter Marktwert bei 7 Millionen Euro. Zudem ist er auf beiden Flügeln flexibel einsetzbar, sodass sich ein geeigneter Abnehmer finden könnte. Die Ablöse sollte sich auf unter zehn Millionen Euro belaufen. Eine weitere Leihe wäre ebenfalls denkbar.