Der Hamburger SV hat sein drittes Auswärtsspiel in dieser Saison gewonnen und setzte sich beim SC Freiburg 3:2 durch.
Vor rund 57000 Zuschauern in Freiburg starteten die Hamburger druckvoll und sind durch Bakery Jatta in der 14. Minute in Führung gegangen. Doch Igor Matanovic konnte nur zwei Minuten später zum 1:1 ausgleichen.
Merlin Polzin sagte nach dem Spiel: „Es ist kein Geheimnis, dass einem die Freiburger mit ihrem Spiel alles abverlangen. Wie die Jungs das heute gelöst haben – gerade nach dem Erreichen des großen Ziels – ist aller Ehren wert.“
HSV erhöhte den Druck und geht in Führung
Nachdem Seitenwechsel konnte der HSV den Druck wieder erhöhen. Luka Vuskovic verwandelte in der 64. Spielminute einen Freistoß zur 2:1-Führung. Fabio Balde erhöhte nur drei Minuten später zum 3:1. Die Hamburger waren so gut wie durch.
Matanovic brachte mit seinem zweiten Treffer für die Freiburger in der 87. Minute per Kopfball noch einmal Spannung ins Spiel. Doch der HSV konnte das Ergebnis bis zum Ende halten und hat verdient gewonnen.
Der HSV-Coach bedankte sich nach Spielende:
„Ich möchte Danke sagen an alle, die bis zum heutigen Spieltag unterstützt haben: in erster Linie Loic, weil wir es immer gemeinsam machen, und dann natürlich das gesamte Trainerteam und den Staff sowie die Mannschaft.“
Bakery Jatta: „Ich freue mich sehr über mein erstes Bundesliga-Tor. Das fühlt sich richtig gut an! Es ist ein Privileg für mich, hier spielen zu dürfen. Ich bin einfach dankbar dafür. Der HSV ist mein Club. Ich freue mich immer, wenn ich hier spielen darf. Ich gebe jederzeit mein Bestes.“
Daten zum Spiel
Tore: 1:0 Jatta (14.), 1:1 Matanovic (16.), 2:1 Vuskovic (64.), 3:1 Baldé (67.), 3:2 Matanovic (87.)
Hamburg: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic (90.+6 Nandja), Omari – Jatta (65. Baldé), Remberg, Lokonga (80. Poulsen), Grönbaek – Vieira (90.+6 Lemke) – Stange (65. Philippe), Königsdörffer
Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter (71. Jung), Ogbus (68. Lienhart), Kübler (68. Scherhant) – M. Eggestein, Manzambi (58. Höfler) – Beste (59. Makengo), Höler, Grifo – Matanovic
Schiedsrichter: Zwayer
Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)