Die Leitwölfin des VfL Wolfsburg spielt ab Sommer 2026 bei Borussia Dortmund. Und eine weitere Stürmerin will in den kommenden Jahren mit dem BVB Geschichte schreiben: Ramona Maier. Sie kommt von der SGS Essen zu den Schwarzgelben.
Auch Ramona Maier wechselt wie „Poppi“ in eine niedrigere Liga, um die Frauen-Abteilung der Borussia mitzugestalten.
Ramona Maier wechselt zu Borussia Dortmund
Borussia Dortmund darf sich im Frauenteam des Vereins über einen weiteren erstklassigen Neuzugang freuen. Ramona Maier kommt im Sommer vom Bundesligisten SGS Essen, um den BVB gemeinsam mit dem „Kopfballmonster“ Alexandra Popp auf Vordermann zu bringen.
Die Frauenmannschaft der Schwarzgelben hat sich in den vergangenen Jahren stark nach oben gearbeitet. In der Frauen-Regionalliga West erreichten sie in dieser Saison den zweiten Tabellenplatz.
Für Popp und Maier reicht dieser Umstand nicht. Genauso wie die Herren sollen auch die Frauen Taktgeber in der Bundesliga werden. Beide Spielerinnen handelten bei ihrem Wechsel aus Liebe zum Verein.
Ramona Maier unterschreibt Vertrag bis 2029
Bei Borussia Dortmund entwickelt sich etwas Großartiges. Dafür verpflichten die Verantwortlichen aus dem Rheinland die 30-jährige Ramona Maier, die seit Sommer 2022 in Essen als Stammspielerin auftrat, nachdem sie sich in Ingolstadt in den Fokus vieler Entscheider und Fans geschossen hatte.
Umso schöner ist es, dass es Ramona Maier zum Nulltarif gibt, da ihr Vertrag bei der SGS Essen im Sommer ausläuft – genauso wie bei Alexandra Popp.
Geschäftsführerin Svenja Schlenker schwärmt von dem Neuzugang: „Sie bringt genau das Profil mit, das wir für unsere Offensive gesucht haben. Wir sind überzeugt, dass sie unserer Mannschaft sofort weiterhelfen wird.“
Mittelstürmerin brennt für die bevorstehende Aufgabe
Mit der SGS Essen wäre Ramona Maier in die zweite Frauen-Bundesliga abgestiegen. Stattdessen klettert sie eine weitere Etage tiefer und schließt sich den Borussinnen an.
Insgesamt absolvierte die 30-Jährige 89 Bundesligaspiele und schoss 21 Tore für Essen. Davor traf sie für Ingolstadt 107-mal in 174 Pflichtspielen. Sie feierte 2019 die Meisterschaft in der Regionalliga Süd mit Ingolstadt. Und drei Jahre später wurde sie zur Torschützenkönigin mit 25 Toren in der 2. Frauen-Bundesliga.
Nicht nur die Statistik stimmt, sondern auch die Einstellung der beidfüßigen Angreiferin: „Ich habe einfach richtig Bock und brenne für diese Aufgabe. Der klare Plan und die Philosophie des Vereins haben mich komplett überzeugt. Ich will den Weg hier mitgehen, mitgestalten und beim BVB Geschichte schreiben.“
Mit erstklassigen Spielerinnen wie Ramona Maier und Alexandra Popp dürfte der BVB bereits zur Saison 2027/28 die Zweitklassigkeit erreichen. Und wenn alles nach Plan läuft, sehen wir die Frauen vom BVB eine Saison später in der 1. Bundesliga der Frauen.