Es war eine Schlacht mit neun Toren: Paris SG gewinnt 5:4 gegen den FC Bayern München. Ein Schlagabtausch ohne Ende mit einem besseren Ergebnis für PSG. Die Bayern sind durch Harry Kane früh in Führung gegangen, lagen dann aber bereits zur Halbzeitpause 2:3 hinten. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Paris auf 5:2. Danach folgten zwei weitere Treffer seitens der Bayern.
Luis Enrique, Trainer von Paris Saint-Germain:
„Es war unglaublich. Ich habe eigentlich keine Worte. Ich glaube, das war das beste Spiel, das ich als Trainer je erlebt habe. Beide Teams wollten spielen, beide haben enorme Qualität. Ich denke, jeder hatte Spaß, dieses Spiel zu sehen.“
Daten zum Spiel PSG vs. FC Bayern
Tore: 0:1 Kane (17./FE), 1:1 Kwarazchelia (24.), 2:1 Neves (33.), 2:2 Olise (41.), 3:2 Dembelé (45.+5/HE), 4:2 Kwarazchelia (56.), 5:2 Dembelé (58.), 5:3 Upamecano (65.), 5:4 Diaz (68.)
Paris: Safonov – Hakimi, Marquinhos, Pacho, Nuno Mendes (84. Hernández)- Zaire-Emery (64. Ruiz), Vitinha, Joao Neves – Doué (70. Barcola), Dembelé, Kwarazchelia (84. Mayulu)
München: Neuer – Stanisic, Upamecano, Tah, Davies (46. Laimer) – Kimmich, Pavlovic – Olise, Musiala (79. Goretzka), Díaz (90.+3 Jackson) – Kane
Schiedsrichter: Schärer (SUI)
Zuschauer: 48.000
Vincent Kompany, Trainer vom FC Bayern:
„Wenn zwei Mannschaften mit dieser Idee in so ein Spiel gehen, dann kann genau so etwas passieren. Ich hatte schon das Gefühl, dass so ein Spiel drin ist. Natürlich, wenn du auswärts fünf Gegentore bekommst, ist es im Halbfinale normalerweise vorbei. Aber wir schießen vier und hätten auch noch zwei, drei mehr machen können. Wir wissen jetzt: Das Rückspiel ist zu Hause und wir müssen gewinnen.“
Joshua Kimmich: „Ich fand uns am Anfang ehrlicherweise sehr gut, die ersten 15, 20 Minuten. Da müssen wir das 2:0 machen. Dann bringen wir Paris durch einen Fehler im Aufbau ins Spiel. Danach waren sie besser drin. Sehr ärgerlich, dass wir nach einem Standard wieder ein Tor bekommen. Das darf uns nicht passieren. Aber wir haben auf jeden Fall eine sehr gute Reaktion gezeigt.“
Jonathan Tah: „Es war ein sehr, sehr intensives Spiel. Trotz der Niederlage haben wir, glaube ich, in vielen Phasen gezeigt, was wir für eine Mannschaft sind. Wir sind gut mit Rückschlägen umgegangen, weil wir uns von sowas nicht aufhalten lassen und weitermachen. Wir gehen mit vollem Selbstvertrauen in das Rückspiel rein, hauen alles raus und wollen dann ins Finale.“