Heimpleite für SV Werder Bremen am Dienstagabend in der Fußball-Bundesliga. Die Bremer haben vor heimischem Publikum gegen die TSG 0:2 verloren. Obwohl die Hoffenheimer ab der 52. Spielminute nur noch mit zehn Mann spielten, konnten die Werderaner nichts entgegenwirken.
Drei wichtige Punkte im Nachholspiel abgegeben. Die Bremer verlieren ihre Partie vom 16. Spieltag und stecken weiter im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga fest. Mit weiterhin 18 Punkten stehen sie aktuell auf dem 15. Tabellenplatz. TSG Hoffenheim steht mit 39 Zählern auf dem dritten Rang und bleiben weiterhin das Überraschungsteam der Bundesliga.
Für den SV Werder Bremen geht es am kommenden Samstag, erneut ein Heimspiel, gegen Borussia Mönchengladbach weiter. Spielbeginn ist um 15.30 Uhr. TSG Hoffenheim spielt zeitgleich gegen FC Union Berlin.
Stimmen zum Spiel
Bremen-Cheftrainer Horst Steffen: „In der ersten Hälfte hat Hoffenheim sehr viel Druck gemacht. In der Pause haben wir dann angesprochen, wie wir das überspielen können. Der Platzverweis spielt uns dann in die Karten, doch dann darf nicht direkt das 0:2 fallen. Das macht alles unnötig stressig. Wir hatten im Anschluss viele Hereingaben und Abschlüsse, doch wir waren nicht klar genug.
Senne Lynen (Bremen): „Das Fazit fällt negativ aus. Die Ergebnisse fehlen uns und es ist schwer damit zu leben. Wir sind Profis und es tut weh ohne Siege. Wir schießen keine Tore und hinten bekommen wir eins oder zwei. Die letzten drei Spiele waren ordentlich, heute war es aber nicht genau genug.“
Quelle der Aussagen: Werder Bremen.
Statistik zum Spiel Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim
Tore: 0:1 Prass (44.), 0:2 Prömel (54.)
SV Werder: Backhaus – Malatini (76. Topp), Lynen, Coulibaly – Sugawara, Stage, Deman (59. Mbangula) – Puertas (76. Čović) , Schmid – Milošević, Njinmah (59. Grüll)
TSG Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranác, Hajdari, Bernardo – Prömel, Avdullahu, Burger – Kramaric (59. Kabak), Lemperle (76. Moerstedt), Prass (90.+6 Akpoguma)
Gelbe Karten: Milošević, Stage / Baumann, Prömel
Rote Karte: Burger
Schiedsrichter: Frank Willenborg
Zuschauer: 39.500 (ausverkauft)