In den sozialen Netzwerken sind Hasskommentare mittlerweile ganz normaler Alltag und sogar Morddrohungen sind nichts Neues mehr. Die Menschen verstecken sich hinter anonymen Accounts und lassen ihre Fantasie freien Lauf.
Auch Serhou Guirassy von Borussia Dortmund hat es bereits mehrmals erwischt und fordert Konsequenzen. Nicht nur er wurde bereits mehrmals beleidigt, auch seine Kollegen sind dem Ganzen immer wieder ausgesetzt.
Guirassy betonte: „Ich frage mich, warum manche Menschen überhaupt solche Plattformen benutzen dürfen.“ Und weiter formulierte der Angreifer vom BVB: „Wer andere beleidigt, sollte direkt gesperrt werden.“ Jeder darf seine Meinung sagen: „Kritik ist okay, aber Beleidigungen sind es nicht“, betonte Serhou.
Pöbler sollten gesperrt werden
Und weiter sagte er: „Ich gebe persönlich nichts auf anonyme Beleidigungen von fremden Menschen, daher ist mir das inzwischen egal.“ Niemand verdient so etwas und sagte weiter, „mir tut es leid für die Kollegen, wenn ich sehe, wie Leute auf Portalen wie X diese Spieler beleidigen.“
Solche Faktoren können ganze Karrieren zugrunde richten. Vor allem wenn es noch um junge Spieler geht, die so etwas noch nicht gewohnt sind. Ihnen fehlt die Erfahrung im Umgang mit beleidigender Kritik.
Der Appell von Guirassy zielt auf strengere Regeln und natürlich auf konsequentere Moderation um Hasskommentare einzudämmen.
Vor allem die jungen Nachwuchsspieler die so etwas noch nicht kennen werden vor psychischer Belastung so geschützt.
Quelle: Express