Der Traum von der Weltmeisterschaft ist für Nicolás Capaldo vom Hamburger SV verpufft. Er wird nicht dabei sein, das hat der Spieler am Donnerstagabend erfahren.
Argentiniens Verband hat kurz vor Turnierstart den nachträglichen Kaderplatz des verletzten Innenverteidigers Leo Balerdi vergeben, allerdings nicht an Capaldo, sondern an Marcos Senesi.
Capaldo hatte nach seiner Nominierung für den erweiterten Kader und seinem Debüt im Nationalteam auf den späten WM-Sprung gehofft, galt in Argentinien dank seiner defensiven Vielseitigkeit sogar als einer der Top-Kandidaten auf eine Nachnominierung.
Beim HSV dürfte man die Entscheidung pragmatisch sehen: Capaldo steigt ohne WM-Strapazen voll in die Saisonvorbereitung ein.