Hamburger SV

Hamburg: Stimmen zum HSV-Sieg beim FC Heidenheim in der Bundesliga

Miro Muheim Hamburg
Miro Muheim Hamburg – Vitalii Vitleo / Shutterstock.com

Hamburger SV hat am 21. Spieltag in der Fußball-Bundesliga beim FC Heidenheim 2:0 gewonnen und drei wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg mitgenommen. Der HSV kann sich etwas nach oben befördern, während die Heidenheimer immer tiefer am Tabellenende feststecken. Die Tore erzielten Ransford Königsdörffer und Rayan Philippe und es war der erste Auswärtssieg in dieser laufenden Saison.

Daniel Heuer Fernandes: „Es war ein intensives Spiel, aber vieles ist genauso eingetreten, wie wir es erwartet haben. Wir haben in der ersten Hälfte das Spiel kontrolliert und die Führung kurz vor der Pause hat uns ein gutes Gefühl gegeben, während das 2:0 so etwas wie eine Sicherheit für uns war. Heute hat die Leistung gestimmt und ich bin sehr zufrieden.“

Patrick Mainka (Heidenheim): „Das war ein typisches Spiel für uns diese Saison. Wir zeigen immer wieder, dass wir konkurrenzfähig sind und zu vielen Chancen kommen, aber am Ende wird das nicht belohnt. Wir bekommen immer wieder zu ganz bitteren Zeitpunkten die Gegentore, heute wieder kurz vor der Halbzeit. Wir sind heute noch nicht abgestiegen! Wir haben noch dreizehn weitere Spiele vor uns.“

HSV geht in Führung

Die Hamburger haben von Beginn an Druck ausgeübt und im Laufe der ersten Halbzeit wurden sie immer stärker. Das 1:0 ist kurz vor der Halbzeitpause durch Ransford Königsdörffer gefallen. Absolut verdient die Führung zur Pause.

Nicolai Remberg: „Wir waren sehr effizient vor dem Tor und hinten haben wir alles gut verteidigt. In den letzten Wochen sah es vorn nicht immer so aus, und heute haben wir in den genau richtigen Momenten getroffen.“

Miro Muheim: „Wir haben vor allem in der zweiten Hälfte ein richtiges Kampfspiel gesehen, in dem wir gut dagegengehalten haben. Wir können sehr zufrieden sein: Drei Spiele in dieser Saison gegen Heidenheim, drei Siege.“

Siegtreffer durch Rayan Philippe

In der zweiten Halbzeit wurden die Heidenheimer stärker und drängten auf den Ausgleich. Doch die HSV-Abwehr und der Keeper Daniel Heuer Fernandes konnten alles abwehren. Obwohl der FCH am Drücker war, konnten die Hamburger das nächste Tor durch Rayan Philippe in der 78. Spielminute erzielen.

Niklas Dorsch (Heidenheim): „Es war ein sehr offenes Spiel und zu Beginn von beiden Mannschaften kein sehr gutes Spiel. Keiner wollte ein Risiko eingehen, um Fehler zu riskieren. Wenn wir es schaffen, mit 0:0 in die Halbzeit zu gehen, läuft das Spiel anders, aber das haben wir heute wieder nicht geschafft.“

Die Trainerstimmen zum Spiel

Merlin Polzin: „Wir hatten keinen guten Start und haben den Gegner zu der einen oder anderen Chance eingeladen, aber im Laufe der ersten Halbzeit haben wir mehr Struktur reinbekommen und uns die eine oder andere Möglichkeit herausgespielt. Erfreulicherweise war das Timing des ersten Tores sehr gut.“

Frank Schmidt: „Aus meiner Sicht war es ein ausgeglichenes Spiel ohne viel Tempo. Kurz vor der Halbzeit war es dann extrem bitter für uns in Rückstand zu geraten. In der Halbzeit haben wir uns dann komplett neu ausgerichtet und viel Druck gemacht. Wir hatten die Möglichkeiten den Ausgleich zu machen, aber die Hamburger waren immer da.“

Quelle: Hamburger SV und FC Heidenheim.

FC Heidenheim: Ramaj – Busch, P. Mainka, Gimber – Traoré (46. Conteh), Niehues (63. Zivzivadze), Behrens, Dorsch, Dinkci, Ibrahimovic (63. Honsak) – Pieringer (46. Schimmer)

Hamburger SV: Heuer Fernandes – Omari, L. Vuskovic, Elfadli (46. Torunarigha) – Lokonga (46. Downs), Remberg, Jatta, Muheim, Fabio Vieira (80. Gocholeishvili), Otele (68. Philippe) – Königsdörffer (68. Mikelbrencis)

Tore: 1:0 Ransford Königsdörffer (45.+3), 2:0 Rayan Philippe (78.)

Zuschauer: 15.000 (ausverkauft)       

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

Gelbe Karten:  – / Elfadli, Mikelbrencis

Mein Name ist Michael und bin Gründer von Inside90. Die Newsseite habe ich am 31. Dezember 2024 gegründet. Hauptthemen sind der Hamburger SV, FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach. Seit ungefähr 40 Jahren beschäftige ich mich mit der Fußball-Bundesliga.