Borussia Dortmund liebäugelt immer wieder mit dem 1.‑FC‑Köln-Talent Saïd El Mala. Auch für die kommende Transferperiode sollen die Schwarz-Gelben aus Dortmund den Offensivstar wieder auf dem Zettel haben.
Doch der Spaß um das Kölner Juwel hat seinen stolzen Preis. Borussia Dortmund müsste eine beträchtliche Ablösesumme für El Mala bezahlen. Ist er dennoch eine realistische Option?
Rekordablöse für El Mala fällig
Der BVB schmult beim aktuell Dreizehnten der Bundesligatabelle – dem FC Köln. Dort gehört Saïd El Mala zu den heiß umworbenen Youngstern der Profiliga. Der 19-jährige Krefelder stand bereits im vergangenen Sommer auf der Wunschliste der Borussia. Und auch jetzt ist der Ansturm auf den Flügelflitzer wieder gigantisch.
Neben Borussia Dortmund sind auch Interessenten wie Bayern München, Manchester United, Paris Saint-Germain, Tottenham Hotspur, VfB Stuttgart, FC Barcelona und viele weitere Topvereine immer wieder im Gespräch rund um das Offensivjuwel. Und auch die kommende Transferperiode im Sommer sollte für Spannung pur sorgen.
Doch für El Mala wird ein dickes Ablösepaket fällig. Laut der „Bild“-Zeitung sollen die Kölner für ihr Talent rund 50 Millionen Euro verlangen – exklusive Bonuszahlungen. Erst im Winter buhlten die Engländer von Brighton & Hove Albion um den Linksaußen. Mit einer Offerte von 30 Millionen Euro scheitern sie allerdings kläglich.
Für den BVB wäre eine Ablösesumme in einer solchen Größenordnung ein neuer Rekord. Die bisherige Rekordablöse liegt bei 35 Millionen Euro für Ousmane Dembélé. Mats Hummels kostete 30,5 Millionen Euro, genauso wie Jobe Bellingham. Der ältere Bruder war für 30,15 Millionen Euro erhältlich und Karim Adeyemi kam für glatte 30 Millionen Euro nach Dortmund, genauso wie Felix Nmecha. Zusätzlich ist der Verein frühzeitig bei der Königsklasse ausgeschieden, wodurch entscheidende Einnahmen fehlen. Ist El Mala dennoch ein realistischer Transfer?
Aktuell liegt der Marktwert des Profis bei 40 Millionen Euro, nachdem er ihn binnen zwei Monaten um 22 Millionen Euro gesteigert hatte.
Talent ohne hohen Startelfeinsatz
Wie kann es sein, dass solch ein umworbener und talentierter Spieler zwar in jedem Bundesligaspiel in der laufenden Saison zum Einsatz kam, aber nur eine Startelfquote von 42 Prozent aufweist? Insgesamt acht Tore und vier Vorlagen gehen auf das Konto von El Mala.
Der Beidfuß ist vielseitig einsetzbar. Neben dem linken Flügel kann der 19-Jährige auch im offensiven Mittelfeld sowie auf dem rechten Flügel eingesetzt werden. Seine Beidfüßigkeit spielt ihm gut in die Karten. Wieso er unter Köln-Trainer Lukas Kwasniok kein Stammspieler ist, ist vielen unklar.
Doch allein bezüglich des Gehalts könnte sich Saïd El Mala mit einem Wechsel nach Dortmund drastisch verbessern. Aktuell verdient der Jungspieler jährlich rund 1,2 Millionen Euro. Beim BVB könnte er sein Einkommen mit einem Fingerschnipsen verdreifachen – und seine Startelfeinsätze unter Niko Kovač vermutlich auch verdoppeln.
BVB-Coach Niko Kovač schwärmt von El Mala
Heute (7. März, um 18:30 Uhr) steht die Bundesligapartie zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund an. Bereits vor dem Aufeinandertreffen geriet der Cheftrainer des BVB ins Schwärmen.
„Said hatte schon beim 1. Spiel hier in Dortmund zwei, drei sehr gute Situationen nach vorne gehabt – gerade im Umschaltspiel. Sollte er spielen, werden wir darauf aufpassen müssen, weil das sind schon Fähigkeiten, die es in der Bundesliga nicht ganz so oft gibt.“
Und tatsächlich könnten die Dortmunder durch Profiverkäufe wie Serhou Guirassy oder Karim Adeyemi ein paar zusätzliche Euro freischaufeln, um ein Talent wie Saïd El Mala zu verpflichten. Der Youngster genießt bei Köln in den Bundesligaspielen eine 36-prozentige Torbeteiligung. Und eine große Schar an Fans.