Nach einer unglaublichen Saison hat Mika Baur etliche Begehrlichkeiten geweckt. Neben dem FC Schalke stehen weitere Bundes- und Zweitligisten Schlange beim Mittelfeldspieler des SC Paderborn.
Wer landet den Deal im Rennen um das junge Talent? Schalke-Cheftrainer Miron Muslic will Mika Baur laut „Sky“ unbedingt.
Schalke führt seit Wochen Gespräche
Laut „Sky“-Berichten gibt es zwischen Mika Baur und seinem Beraterteam sowie dem FC Schalke 04 seit einigen Wochen Gespräche, um das junge Talent an Königsblau zu binden. Derzeit spielt der 21-jährige Beidfuß beim Zweitligakonkurrenten SC Paderborn, der über die Relegation gegen den VfL Wolfsburg ebenfalls den Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft hat.
Allerdings ist Schalke 04 nicht der einzige Interessent. Mehrere Bundesligisten sollen mit dem zentralen Mittelfeldspieler liebäugeln, der in dieser Saison seinen Marktwert von 900.000 Euro auf 4 Millionen Euro steigern konnte. In insgesamt 36 Pflichtspielen für den SC Paderborn schoss er vier Tore und machte sechs Vorlagen. Zudem genoss der Youngster eine 94-prozentige Startelfquote.
Neben Schalke sind Wechselgerüchten zufolge Werder Bremen, Mainz 05 sowie der Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg an dem gebürtigen Salemer dran. Außerdem soll der ein oder andere ausländische Verein an einer Verpflichtung arbeiten.
Ist die Ablöse für Mika Baur für Schalke erschwinglich?
Der Sohn von Handball-Weltmeister Markus Baur soll für rund drei Millionen Euro erhältlich sein. Sein Arbeitspapier bei Paderborn läuft im Sommer 2027 aus, sodass der Club sich langsam über die Zukunft des Jungspielers Gedanken machen muss.
Mika Baur könnte bei Schalke als Nachfolger für Soufiane El-Faouzi kommen, wenn für diesen ein geeignetes Angebot ins Haus flattert. Zuletzt war von 15 bis 16 Millionen Euro die Rede. Bei so einer Ablöse muss selbst der FC Schalke 04 etwas genauer über die Abgabe ihres Mittelfeldprofis nachdenken.
Andererseits soll Königsblau selbst mit El-Faouzi bis 2030 verlängern wollen. Das derzeitige Arbeitspapier läuft bis 2029. Für die Weltmeisterschaft 2026 bei der Nationalelf Marokkos hat es für den talentierten Mittelfeldakteur allerdings nicht geklappt. Die Zukunft von Soufiane El-Faouzi bleibt weiterhin offen – und Mika Baur wäre ein spannender Nachfolger.