Der 19-jährige Erstligist Almugera Kabar steht vor einer ungewissen Zukunft. Bei Borussia Dortmund kommt der Linksverteidiger kaum noch zum Zug. Zusätzlich fällt die potenzielle Wechseloption zum Hamburger SV weg.
Wird Almugera Kabar eine weitere Saison beim BVB in der Regionalliga West verbringen, statt sich in der 1. Liga behaupten zu können?
Almugera Kabar vor ungewisser Zukunft beim BVB
In der abgelaufenen Spielzeit stand Almugera Kabar zwar in 26 Pflichtspielen auf dem Feld – davon allerdings 21-mal in der Regionalliga West bei der Zweitvertretung der Borussia sowie viermal im Premier League International Cup. Bundesligaluft schnupperte der 19-jährige Linksverteidiger nur für 14 Minuten. Und der Genuss auf Champions League blieb dem gebürtigen Bremer komplett verwehrt.
Die Bilanz zeigt eindeutig, dass Kabar bei Borussia Dortmund kaum eine nennenswerte Rolle unter dem BVB-Cheftrainer Niko Kovač einnimmt. Im Sommer 2024 schaffte der Youngster den Sprung zur Profimannschaft. Doch in zwei Saisons sammelte der Abwehrspieler nur sechs Profieinsätze.
Die Hoffnung (und das Ticket raus aus der Misere) war der Hamburger SV. Dieser wollte Almugera Kabar bereits in der Rückrunde der Saison 2025/26 als Leihspieler „austesten“. Doch nach dem bestandenen Medizincheck im Winter ließen die Bosse der Hansestadt verlauten, dass sie bezweifeln, dass Kabar für den Kader eine zuverlässige Soforthilfe darstelle.
HSV distanziert sich von Kabar-Verpflichtung
Nachdem der Transfer von Dortmund nach Hamburg weiterhin in der Schwebe hing, kommt jetzt mehr Klarheit ins Bild. Laut „Sky“-Informationen spiele der Linksverteidiger des BVB eine „sehr geringe bis gar keine Rolle“ beim HSV.
Grund für die Distanzierung der Hamburger sind die veränderten Konditionen, die wohl im Raum stehen. Während im Winter von einer Ausleihe gesprochen wurde, drängen inzwischen sowohl Borussia Dortmund als auch Almugera Kabar selbst auf eine feste Verpflichtung. Die „Hamburger Morgenpost“ bewertet dies als „zu hohes Risiko“.
Am Ende bleibt Kabar beim Hamburger SV lediglich eine „Idee im Hinterkopf“, sodass ersichtlich wird, dass der Linksfuß nicht unbedingt zu den Wunschspielern der HSV-Bosse gehört.